Mittwoch, 18. Oktober 2017

                                                               

72 Stunden


Vom 7. bis 10. Mai 2009 fand bundesweit in einigen Bistümern eine außergewöhnlich interessante und öffentlichkeitswirksame Großveranstaltung unter dem Motto „72 Stunden - Uns schickt der Himmel“ statt. Die Jugendfeuerwehr der Stadt Essen hat mit insgesamt 5 Gruppen hieran teilgenommen. (Altenessen, Burgaltendorf, Kray, Nord-Ost, Steele). Berichte hierzu können Sie im Menu links auswählen.

Diese Großaktion fand, in abgewandelter Form, bereits 2000 mit hohem Erfolg statt. Damaliger Titel: "Power im Pott".

Die Grundidee dieser Veranstaltung bestand darin, dass an vielfältigen Orten des Stadtgebietes von Essen, wie auch in den übrigen teilnehmenden Bistümern, Kinder- und Jugendgruppen bzw. Schulklassen sich der spannenden Herausforderung stellen konnten, in einem vorgegebenen Zeitrahmen (Donnerstagabend bis Sonntagnachmittag) eine soziale Aufgabe zu lösen.

Dabei konnten die teilnehmenden Gruppen selber festlegen, ob sie sich lieber für eine von ihnen selbst gewählte Aufgabe in ihrem Stadtteil (Variante Do-It), oder aber für eine vorgegebene überraschende Aufgabe (Get-It) engagieren wollten.

Während der Aktion wurden alle teilnehmenden Gruppen von jeweils einem „Projektpaten“ bzw. einer „Projektpatin“ unterstützt und begleitet.

Mögliche „72-Stunden“-Aktionsaufgaben konnten beispielsweise sein:

» Pfiffige Verschönerung eines Schulhofes
» Organisation eines multikulturellen Stadtteilfestes
» Renovierungsarbeiten auf einem Spielplatz im Stadtteil
» Gestaltung eines Festes in einem Wohnheim für behinderte oder alte Menschen
» Entwicklung und Bau einer ökologischen Grünanlage
» Renovierung eines Obdachlosentreffs
» Bau eines Grillplatzes

und viele weitere Aktionen.

Mit dieser Aktionsform verbanden die Veranstalter unterschiedliche Zielsetzungen:

» In einem überschaubaren Zeitrahmen wird Kindern und Jugendlichen eine konkrete Handlungsmöglichkeit eröffnet, sich sozial, bzw. gesellschaftlich in unterschiedlichster Form zu engagieren.
» Eröffnung von neuen Blickwinkeln im Hinblick auf das eigene Wohn- und Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen.
» Vermittlung von Gemeinschaftserfahrung im Sinne von: „Gemeinsam können wir eine Menge bewegen"
» Vermittlung der Erfahrung, dass soziales, bzw. politisches Engagement Spaß machen kann.
» Gesamtgesellschaftliche Bewusstseinsbildung im Hinblick auf soziale Themen und Anliegen durch eine breite, medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit (und damit auch Wertschätzung jugendlichen Engagements).
» Durch die jeweiligen Projektaktionen können ggf. Kontakte und Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Jugendlichen und den Verantwortlichen innerhalb der Stadt entstehen.

Die Berichte der teilnehmenden Gruppen der JF Essen können sie links im Menu auswählen