Montag, 18. Dezember 2017

                                                               

Gemeinschaftsübung 2012

Samstag, 27.10.2010; 10:40 Uhr
Es kommt zu einem folgenschweren Zugunfall in Kupferdreh. Ein Personen- und ein Güterzug stoßen zusammen. Es gibt mehrere zum Teil schwer verletzte Personen. Ein Güterwaggon gerät in Brand.

So dass Szenario, welches sich für die Jugendfeuerwehr Essen und die Johanniter Jugend auf dem Gelände der Hespertalbahn darstellt. Zum Glück nur eine Übung.

Die an der Übung beteiligten Einheiten standen im Bereitstellungsraum auf der Wuppertaler Straße bereit. Außer den Betreuern der Jugendgruppen wusste niemand, was sie erwartet.
Die ersten Einheiten wurden zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Sporthalle Kupferdreh alarmiert. Nach Eintreffen und Erkundung der Lage war schnell klar: “Hier muss Verstärkung her”.

Die ersten Verletzten (gestellt von der DLRG-Jugend und dem Jugendrotkreuz; geschminkt durch die Gruppe “Realistische Unfalldarstellung” des Jugendrotkreuzes) kamen den ersteintreffenden Kräften schon entgegen und mussten durch die Jugendlichen betreut werden.
Die nachfolgend eintreffenden Kräfte der Jugendfeuerwehr und der Johanniter Jugend sorgten für die Sichtung der Patienten (Organisatorischer Leiter im Rettungsdienst und Leitender Notarzt wurden auch von den Jugendlichen der Johanniter Jugend gespielt) und deren Transport in das Behandlungszelt an der Sportanlage. Dort wurden die Verletzten von der Johanniter Jugend fachmännisch versorgt, behandelt und betreut. Die Jugendlichen hatten dabei eine längere Strecke zurückzulegen.
Gleichzeitig kümmerten sich weitere Einheiten um die Wasserversorgung aus dem Deilbach, um den brennenden Güterwaggon zu löschen.

Um 12:00 Uhr waren alle Verletzten gerettet und versorgt, und der Brand des Güterwaggons gelöscht. Nach dem Aufräumen der Einsatzstelle gab es für alle Bockwürstchen mit Brötchen. Die Verletztendarsteller wurden wieder abgeschminkt und um 13:00 Uhr war die Übung offiziell beendet. Die Organisatoren bedankten sich bei allen Helfern und den übenden Gruppen und zogen ein positives Resümee. In dieser Konstellation und mit so einer Übungslage waren die Jugendlichen noch nie konfrontiert worden, haben es aber bravurös gelöst.

Die nächste Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehrgruppen mit anderen Hilfsorganisationen ist schon wieder in Planung.

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