Mittwoch, 18. Oktober 2017

                                                               

Jugendfeuerwehr-Festspiele 2010

Am Sonntag, dem 19.09.2010 war es nach 5 jähriger Pause endlich wieder soweit:


Die Jugendfeuerwehrfestspiele beginnen.

Schon früh am morgen bei völliger Dunkelheit wurden die Fahrzeuge ausgeladen und die Stände aufgebaut. Nachdem dann gegen 09:00 Uhr die Gruppen eintraffen, wurden die Formalitäten geklärt und die Gruppen eingeteilt. Die Zeit bis zum Start versüßte uns der Spielmannszug "Glück Auf. Etwas verspätet startete dann nach den Begrüßungsansprachen von Julian Haneke (JFW der ausrichtenden Gruppe Kupferdreh), dem Stellvertretenden Amtsleiter Thomas Lembeck und dem Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Friedberg, die Festspiele 2010.

Begleitet durch ein Filmteam von ANC-News mussten die 10 Gruppen an 10 verschiedenen Stationen ihr können unter Beweis stellen. Da war Teamgeist gefragt, denn nur im Team konnten die zum Teil kniffligen Aufgaben gelöst werden.

So gab es eine Station "Plane umdrehen", an der die Gruppe (bestehend aus 9 Jugendfeuerwehrmitgliedern) auf einer Plane steht und diese umdrehen muss, ohne sie zu verlassen. Wer die beste Zeit erzielt hat gewonnen.

An der Station "Säuresee" musste die Gruppe eine in einem fiktiven See liegende Person (Puppe) retten. Dies konnte nur durch Zuhilfenahme von Getränkekästen geschehen. Es gab aber nicht für jedes Gruppenmitglied eine Kiste. Ausserdem durfte keiner den See berühren. Auch hier zählte Schnelligkeit.

Beim "Teebeutelpräzisionsweitwurf" durfte jeder aus der Gruppe drei Teebeutel in eine auf dem Boden liegende Zielscheibe schleudern. Nicht mit der Hand, sondern mit dem Mund. Je präziser man die Mitte traf, desto höher waren die Punkte.

Ein Golfball durch einen B-Schlauch zu transportieren war eine weitere Aufgabe. Gezählt wurden die zurückgelegten Strecken durch die B-Schläuche.

Auch feuerwehrtechnische Aufgaben mussten erfüllt werden:

Stiche und Knoten waren an einer Station gefragt. Die Gruppe musste hier beweisen, ob sie die Feuerwehrknoten beherrscht.

Es wurde auch Feuerwehrwissen abgefragt. An einer Station durften die Jugendlichen sich das Themengebiet und die Schwierigkeitsstufe auswählen. Gesamtzeit zum Beantworten möglichst vieler Fragen: 15 Minuten.

Auch der klassische Löschangriff durfte nicht fehlen. Ebenfalls auf Zeit musste die Gruppe 3 C-Rohre vornehmen. Wasserentnahmestelle war ein "fiktiver" See.

Sportlich wurde es beim Kugelstoßen. Jedes Gruppenmitglied musste einmal die Kugel stoßen. Die Summe der 9 Stöße war entscheidend für die Punktevergabe.

Es wurde aber auch Naß. An der Station "Kübelspritze und Ballon" musste man mittels der Kübelspritzen einen Luftballon solange mit Wasser füllen, bis er platzt. Zeit 15 Minuten. Wer hat die meisten Ballons zum Platzen gebracht ?

Beim Schwammspiel hatte die Hälfte der Gruppe die Aufgabe, nasse Schwämme über einen Sichtschutz zu werfen, damit sie von der andren Hälfte aufgefangen werden. Die Gruppe musste die nassen Schwämme dann auswringen und zurückwerfen. Gewonnen hatte die Mannschaft, die das meiste Wasser auf die andere Seite "geworfen" hatte.

Zur Mittagspause spielte der Musikzug der Feuerwehr Essen.

Gegen 13:00 Uhr gab es dann, bei herrlichem Sonnenschein, eine Ansprache vom 1. Bürgermeister der Stadt Essen Herrn Rudolf Jelinek, sowie vom Amtsleiter der Feuerwehr Essen Herrn Ulrich Bogdahn

Danach wurde der neue Wimpel der Jugendfeuerwehrgruppe Kupferdreh durch den Pastor und Notfallseelsorger Oliver Laubrock geweiht.

Im Anschluß wurden dann von den Gruppen die letzten Stationen besucht, bevor es zur Auswertung der Punkte ging.

15:30 Uhr: Der große Moment kommt: Siegerehrung.

Jede teilnehmende Mannschaft erhält eine Urkunde und Tüten mit Geschenken (Was da wohl alles drin ist ?)

Die ersten 3 Plätze bekamen natürlich etwas mehr.

Die Siegermannschaft kommt aus Kray und bekommt, neben dem Wanderpokal, als Hauptpreis Eintrittskarten in das GOP-Theater in Essen, in dem zur Zeit ein Jugendprogramm läuft.

Jeder Teilnehmer bekommt im Nachhinen noch die Jugendflamme verliehen.

Wir hoffen, es hat den Teilnehmern viel Spaß gemacht und die nächsten Jugendfeuerwehrfestspiele lassen nicht wieder 5 Jahre auf sich warten.